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400 Brand- und Sprengbomben fallen auf Äcker, Häuser, Bahnanlagen,
Fabrikgebäude und auf das Wohnlager für 1000 EIBIA-Arbeitskräfte. Die
Menschen aus der Fremde trifft es am schlimmsten. Zwei von ihnen
werden getötet, vier werden schwer verletzt und sieben leicht
verletzt. Eine Dörverdenerin wird schwer verletzt.
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Zeitzeugenbericht über den Luftangriff am 29. März 1944 auf Dörverden
Der damals 18-jährige Bauhandwerker F. berichtet:
Es war ein herrlicher Frühlingstag mit blauem Himmel und
Sonnenschein. Ich arbeitete an dem Tag im EIBIA-Gelände (ca. 3000
Meter südlich des Steinlagers). Auf einmal heulten die Sirenen. Das
bedeutete Fliegeralarm. Mit anderen Lehrlingen lag ich auf einem
Bretterstapel und beobachtete den sehr hoch fliegenden amerikanischen
Bomberverband über Dörverden. Die viermotorigen Flugzeuge flogen in
Richtung Bremen. Plötzlich sahen wir glänzende Punkte aus den
Flugzeugen fallen und hörten dann auch das Heulen der Bomben. Kurz
danach war auch Rauch zu sehen. Wir fuhren dann mit unseren Fahrrädern
nach Dörverden und halfen bei den Löscharbeiten.
Der Bahnhof Dörverden erhielt Brandbombentreffer. Das Wohngebäude des
Fahrdientstleiters wurde ebenfalls von Brandbomben getroffen. Die
Möbelfabrik Prigge, "kriegswichtiger Betrieb", erhielt mehrere
Brandbombentreffer. Das Wohnhaus von D.S. erhielt einen
Sprengbombentreffer direkt vor dem Haus. Frau S. wurde schwer
verletzt.
(...)
Die Löscharbeiten im Steinlager führten die Freiwillige Feuerwehr
Dörverden und die Betriebsfeuerwehr der EIBIA aus. Zwei
Luftschutzbunker im Steinlager sind durch Sprengbomben getroffen
worden.
(...)
Der Speisesaal mit Küche erhielt Brandbombentreffer. Über die Zahl der
Toten und Verletzten wurde damals weitestgehend Stillschweigen
bewahrt. Ich kann mich an Tote und Verletzte im Steinlager nicht
erinnern.
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Zu dem Bombenangriff gibt es zwei offizielle Berichte:
- Meldung der EIBIA-Geschäftsleitung in Bomlitz über Luftangriff auf das Steinlager in Dörverden
- Unfallbericht der EIBIA Geschäftsleitung in Dörverden
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