Gesprengte Trockenhäuser im Nitrocellulosepulverproduktionsbereich
Alle Produktionsgebäude im Nitrocellulosepulverbereich und im
A-Pulverbereich wurden gesprengt. Viele dieser Gebäude waren mit einem
5 m hohen Ringwall umgeben. Asphaltierte Straßen verbanden die Gebäude
miteinander. Die Böschungen waren mit Betonmauern abgestützt. An
vielen Stellen wurden die Straßen ebenfalls gesprengt.
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Erhaltene Gebäude und Straßen
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Aufenthaltsgebäude, Gebäude Nr. 451/13
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Keller des Aufenthaltsgebäudes, Gebäude Nr. 451/13
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In der Anlage Weser gab es 18 baugleiche Aufenthaltsgebäude. In ihnen
bestanden Wasch- und Duschmöglichkeiten für die Arbeitskräfte nach
Arbeitsschluss. Auch zur Einnahme von Mahlzeiten fanden sich die
Arbeitskräfte hier ein. Der Keller war als Luftschutzraum
ausgebaut. Fast alle Aufenthaltsgebäude wurden gesprengt. Dieses erhaltene
Gebäude diente dem britischen Sprengkommando während der Demontagezeit
als Aufenthaltsraum. Der Keller war Lagerraum für Sprengstoffe.
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Hauptstraße
Sandstein-Böschungsabstützungen an der Hauptstraße. Die Hauptstraße ist
erhalten geblieben. Hier wird deutlich, wie aufwendig die Anlage WESER
gebaut worden ist. Es kamen sogar teure Baustoffe wie behauener
Sandstein zur Anwendung.
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Stückgutschuppen, Gebäude Nr. 401/2
Dieses Gebäude blieb erhalten. Hierin wurden Demontagegüter bis zum
Abtransport mit der Eisenbahn gelagert.
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... zum Vergleich
Dieses Schwarzweiß-Foto vermittelt einen Eindruck von der
Produktionsanlage vor der Sprengung. Es zeigt einen Teil
der unzerstörten Anlage KARL in Liebenau.
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